Panorama

 

Das wir es tatsächlich 5 Tage in Vegas ausgehalten haben, hätten wir selbst nicht gedacht ... aber diese Stadt ist einfach anders ... total verrückt.
3 Abende streiften wir über den Strip und am 4. Abend besuchten wir noch Simone von den
 www.two-vagabonds.de
 die hier 2 Wochen die Stellung hielt, bis Olaf von seinem Deutschland Besuch wieder zurück war.
Wir hatten einen tollen gemütlichen Abend zusammmen.

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Dann war es aber wirklich an der Zeit das wir mal wieder ein bisschen Natur um uns herum haben und so ging es direkt ins Mojave Preserve ... die erste Nacht dort verbrachten wir in einem von Joshua Tree gesäumten Plätzchen und am nächsten Morgen gings dann weiter zu den Kelso Dünen, an denen wir 2 tolle Tage verbrachten und auf die höchste Düne wanderten (kletterten) ... war auf jeden Fall richtig anstrengend da hoch zu kommen ... doch es hat sich gelohnt.

Vom Ranger erfuhren wir das morgens um 6 Uhr eine Mondfinsternis zu sehen war ... früh morgens sind wir aufgestanden um uns dieses Ereignis anzusehen, aber leider zog der Himmel immer mehr zu so das wir nicht wirklich was davon sahen ... leider.

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Und dann rückte der Tag näher an dem wir meine (Steffi`s) Eltern in Los Angeles am Flughafen abholten.

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Damit ja nix schief gehen konnte sind wir extra 2 Tage vorher nach Los Angeles gefahren und haben durch einen Tip einen kostenlosen Parkplatz bekommen ... der Hacken daran
... naja, der Parkplatz lag fast direkt neben der Landebahn und so wurden wir 2 Tage vom ohrenbetäubenden Lärm der fast schon minütlich ankommenden Flugzeuge gequält.

Die Freude war riesengross als dann endlich meine Eltern da waren und nun 14 Tage mit uns mitfahren werden.

In einem Monster Stau versuchten wir die Stadt zu verlassen ... leider kamen wir nicht so weit wie geplant und nach einer ziemlich lauten WalMart Nacht ging`s zurück an die Kelso Dünen wo wir einen gemütlichen, erholsamen Tag hatten und Olaf, Simone und Paco von den Two-Vagabonds waren auch da :-)

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Am nächsten Tag steuerten wir Vegas an ... wo wir 2 Tage herum streiften ... am ersten Abend ging es auf den Strip ... am nächsten Tag genossen wir ausgiebig das Buffet im Sam`s Town Casino und abends schauten wir uns noch die Downtown an ... die auch absolut zu empfehlen ist, hat uns genauso gut gefallen wie der Strip.

Hier habe ich dann auch endlich eine Lösung für mein Objektivproblem gefunden ... leider konnte ich niemanden auftreiben der mein Altes 12-60 mm repariert und so war ich sehr froh als wir dann in Vegas ein Zuiko 14-54 mm fanden ... ist zwar nicht so gut wie mein Altes, aber es funktioniert endlich wieder alles einwandfrei.

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Eigentlich wollten wir noch ins Valley of Fire ... doch da dort schlechtes Wetter angesagt war ging`s direkt weiter zum Death Valley, wo wir 4 Tage verbrachten.
Zuerst durchfuhren wir den Twenty Mule Team Canyon und legten dort eine ausgiebige Kaffeepause ein
... und danach schauten wir uns noch den Zabriskie Piont an. Im Visitor Center mussten wir unseren Nationalpark Jahrespass zeigen und bekamen einen bezahlt Zettel für den LKW ... danach suchten wir uns in der Echo Canyon Road ein schönes Plätzchen ... das gute ist, dass man im Death Valley sobald man 2 Meilen von der Hauptstraße entfernt ist wild campen darf ... dazu besorgt man sich am besten die Backcountry Karte, denn darin sind alle Pisten beschrieben.
Am nächsten Tag wanderten wir durch den Golden Canyon, zur Natural Bridge und beim Badwater Basin dem tiefsten Punkt 85 Meter unter dem Meeresspiegel spazierten wir über den großen Salzsee ... abends fuhren wir noch durch den Artist Drive und campten wieder bei der Echo Canyon Road. Danach stand der Titus Canyon auf dem Plan ... die Nacht dort war leider total windig so das wir alle wenig Schlaf bekamen ... die 40 km lange Schotterpiste durch den Titus Canyon war an manchen Stellen etwas eng aber das letzte Stück durch den eigentlichen Canyon sehr schön ... danach ging`s direkt auf den nächsten Campingplatz (Stovepipe Wells) um uns von dem vielen Gerüttel zu erholen.

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Kurz nach dem Death Valley entdeckten wir einen schönen Platz etwas abseits der wenig befahrenen Straße, hier verbrachten wir einen schönen Tag ... Benny nutzte die Zeit um nochmal einen Ölwechsel zu machen ... und am nächsten Tag stand auch schon Weihnachten vor der Tür ... und um mit unseren Lieben zuhause telefonieren zu können übernachteten wir in Ridgecrest vor dem Staples, daneben war auch gleich der WalMart wo wir uns wieder mit Lebensmitteln eindeckten.

Den Weihnachtsmorgen verbrachten wir nur mit telefonieren und nachmittags ging`s dann weiter zum Red Rock Canyon State Park wo wir einen erholsamen Tag verbrachten.

Nur die 25 US$ für einen Platz auf dem es nur Toiletten gibt fanden wir schon ganz schön übertrieben.

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Danach hieß es Gas geben um die letzten 2 Tage mit meinen Eltern noch am Meer verbringen zu können.

Das hat sich meinen Mama gewünscht und sowas kann man natürlich nicht abschlagen.

Die Nacht verbrachten wir auf dem Point Mugu State Park und schlenderten am Mittag gemütlich am Strand entlang.

Am Tag darauf ging es nach Malibu ... am Malibu Beach verbrachten wir den restlichen Tag bevor wir abends zum Flughafen Parkplatz fuhren um dort unsere letzte gemeinsame Nacht zu verbringen.

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Es waren 2 wunderschöne Wochen mit euch beiden ... sie sind viel zu schnell vorbei gegangen.
Aber wir sind sehr froh das ihr diesen langen Flug auf euch genommen habt um ein kleines Stück unserer Reise mit uns zusammen zu erleben.

Wir vermissen all unsere Lieben zuhause sehr ... habt ein gesundes, glückliches neues Jahr!

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Unsere Zeit in den USA neigte sich nun dem Ende zu ... wir hatten eine Aufenthaltserlaubnis bis zum 31.12.2011 ... so hieß es für uns innerhalb von 3 Tagen nach Mexiko auszureisen.

In diesen Tagen versuchten wir noch ein paar Dinge zu bekommen wie z.B. Sikaflex, u.a. ... doch leider war das meiste nicht aufzutreiben.

In Oceanside wollten wir beim AAA noch eine Kfz Versicherung für Mexiko abschließen ... doch die Dame sagte uns, dass nur Fahrzeuge versichert werden die nicht älter als 20 Jahre sind. Wir sollen doch kurz vor der Grenze eine Versicherung abschließen.
Durch Vorlage unsere ADAC Kundenkarte bekamen wir aber noch eine Karte für die Baja California, eine fürs Festland Mexiko und einen Reiseführer.

Die Versicherungen an der Grenze waren aber mit 380 US§ für 3 Monate so teuer, das wir 1 Tag vor Einreise nach Mexiko noch online bei Lewis & Lewis eine Haftpflicht abschlossen, die uns dann 145 US$ kostete.

Die Fahrt zur Grenze erschien uns wie eine einzige Stadt ... von Los Angeles über San Diego zur Grenze San Ysidro/Tijuana.

Seit dem 31.12. sind wir nun in Mexiko ... mit dem Grenzübertritt ist man in einer komplett anderen Welt
... vergleichbar mit dem Grenzübertritt von Spanien nach Marokko.

Wie unterschiedlich die Länder sein können obwohl man nur ein paar Meter weiter gefahren ist ... plötzlich gibt es Garküchen auf der Straße, viele kleine Läden, Märkte und fliegende Händler ... man sieht auf einmal wieder unzählige Straßenhunde und der Verkehr läuft etwas chaotischer ab ... vorallem die LKW Fahrer sind teilweise schon geisteskrank ... aber dazu mehr im nächsten Bericht.