So nun war es endlich soweit !!!

Wir waren auf dem Weg zum Flughafen und konnten es immer noch nicht glauben das es nach Australien ging.
3 Wochen ... soooo kurz ... so ein langer Flug ... hoffentlich geht es unseren Hunden in dieser Zeit gut ...
All dies ging uns durch den Kopf.

Und kurz darauf waren wir dann in der Luft, das erste mal seit 10 Jahren im Flieger sitzen
und dann auch noch um die halbe Welt fliegen.

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Doch auch das geht vorbei ... und so kamen wir dann total übermüdet und hungrig in Sydney an und holten unseren nagelneuen Toyota Landcruiser HZJ 78 ( V8, 200 PS, Turbodiesel ) ab :-))

In der ersten Stunde folgten ein paar Herzattaken ... pass auf bleib links ... du kommst auf die andere Spur ...
Übermüdet und dann noch Linksverkehr in einer Stadt wie Sydney, das war zuviel.
Erst mal zum Mc Donald`s und was essen ... danach sind wir hundemüde ins Auto gefallen und haben ganze
5 Stunden geschlafen.

Als wir um ca. 18 Uhr aufwachten wurde es gerade dunkel und wir machten uns auf in die Blue Mountains.
Dort fanden wir dann an den Wentworth Falls unseren ersten Nachtplatz und am nächsten Morgen erwartete uns
eine atemberaubende Aussicht.

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Das erste was uns auffiel war die große Artenvielfalt an Vögeln die ein lautstarkes Konzert gaben und uns den ganzen Urlaub über begleiteten. Nach einer kleinen Wanderung zum Wasserfall gings weiter nach Katoomba und in einem Bogen wieder Richtung Meer nach Richmond.
Hier hatten wir Glück und fanden eine schöne Schotterpiste die entlang eines Flusses bis Colo Heights führte
und danach weiter in Richtung Singleton.

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Nach unserem ersten Großeinkauf zog es uns zur Stockton Bight in der Nähe von Nelson Bay.
Hier gibt es eine tolle Dünenlandschaft, die vom Strand 2 km ins Landesinnere reicht und der 35 km lange Strand kann komplett mit dem Geländewagen befahren werden.

Doch als wir am Abend ankamen suchten wir vergeblich nach dem “Eingang”.
Es war schon dunkel und so stellten wir uns einfach auf den Parkplatz eines Restaurants.
Am nächsten Morgen wachten wir um 5 Uhr auf und versuchten erneut unser Glück ... dieses mal mit Erfolg.
Uns erwartete eine wunderschöne Dünenlandschaft.

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Nach diesem sandigen Vergnügen ... mit 35 l Spritverbrauch zog es uns dann wieder ins Landesinnere ...
über Taree und Wingham an den Ellenborough Fall.

Hier konnten wir auch an einer Picnic Area direkt am Wasserfall übernachten und waren vor Sonnenaufgang schon wieder auf den Beinen um diesen tollen Anblick nicht zu verpassen.

Nach dem Frühstück machten wir eine Wanderung durch den Regenwald an den Fuß des Wasserfalles.
Auf dem Rückweg mussten wir etliche Treppen nach oben und waren komplett ausser Atem als wir wieder oben ankamen. Doch für diesen Anblick hat sich das ganze auf jeden Fall gelohnt.

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Über Schotter ging es erst mal weiter.
Die Entfernungen hatten wir uns aber nicht so heftig vorgestellt, immerhin sind wir in der meistbesiedelten Ecke Australiens, aber was auf der Karte nicht wirklich weit aussieht zieht sich oft ewig.
Wir wollten zum Waterfall Way und so ging es erst mal ins Landesinnere über Walcha nach Armidale.

Am Waterfall Way säumen sich viele Nationalparks mit tollen Wasserfällen und einer wunderschönen Natur,
nur leider hatte es in den vergangenen Monat nicht geregnet, so waren die Wasserfälle eher kleine Bäche.
Schlimm für Mensch und Natur, denn gerade hier sind alle auf Wasser angewiesen.
Nur am Ebor Fall gab es Wasser.

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Die Fahrt weiter nach Grafton und Lismore war nicht sehr interessant.
Von hier an aber wurden wir immer aufgeregter ... denn in Byron Bay besuchten wir das erste mal nach 2 Jahren unsere geliebten Freunde Holger und Jodie mit ihren Kindern Sam und Tippi.

Das Wiedersehen war wunderschön und es kam uns vor als ob wir nur ein paar Wochen getrennt waren.

Nach einem tollen Abend mit Barbecue machten wir am nächsten Tag einen Ausflug in den
Nightcap National Park an die Minyon Fall.

Auf der Hinfahrt sahen wir plötzlich am Strassenrand 2 Pythons bei der Paarung.
Wir stoppten sofort und schauten uns dieses Schauspiel über eine halbe Stunde an. Es war einfach unglaublich ...
so etwas erlebt man wenn überhaupt nur einmal im Leben ... und wir hatten dieses Glück.
Die Bewegungen der Schlangen im Wasser sahen aus wie ein Tanz ... wir konnten es alle nicht fassen.

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Nach diesem tollen Erlebnis fuhren wir dann weiter zum Minyon Fall.

Dort ging es erst mal zu einem Lookout ... doch leider ... wieder kein Wasser.
Direkt am Wasserfall machten wir dann eine kleine Wanderung entlang des Baches und fanden noch ein paar Wasserlöcher an denen wir uns etwas abkühlen konnten.
In der Mittagshitze ist es meist unerträglich und es war gerade mal Frühling.

Wir haben es sehr genossen ... die wunderschöne Natur ... Sam und Tippi beim spielen zu zuschauen
und natürlich die wunderschöne Zeit mit Holger und Jodie.

Danach gings dann über 30 km Schotterwege durch den Regenwald zurück nach Byron Bay.

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Dort angekommen packten die Jungs gleich ihre Sachen um angeln zu gehen und Jodie zeigte mir ihren
Lieblingsplatz ... nur 5 Minuten zu fuss und man war an einem von Mangroven umgebenen
Sandstrand am Fluß ... ein traumhaft schöner Ort. Hier konnten die Kinder baden und herumtoben ... 
das Leben kann so schön sein !!!

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Holger und Benny hatten auch Glück und fingen gleich mehrere Fische ... einer davon musste dann dran glauben
... ein Flathead ... der dann abends auch gleich verspeist wurde.

Am nächsten Morgen machten Jodie und ich eine kleine Shopping Tour durch
Mullumbimby ... ein Traum für jeden der Hippie Klamotten mag.

Am Nachmittag packten wir dann unsere Sachen und fuhren weiter ... erst mal Richtung Border Ranges.
Leider spielte das Wetter nicht mehr mit ... es gab mehrere Gewitter und meist bewölkten Himmel.

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Was zum fotografieren schlecht ... aber für uns eine richtige Erholung von der Hitze war.
In der Sheepstation auf der Border Ranges fanden wir einen schönen Übernachtungsplatz und am nächsten Morgen machten wir eine Wanderung durch den Regenwald an einen kleinen Bach.

Es kam uns vor wie ein wunderschön angelegter Garten ... die Natur ist einfach der schönste Landschaftsgestalter.
Die übergroßen Farne, die Palmen und Würgefeigen, der Bach ... einfach der Wahnsinn.

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Doch auch sowas kann einem passieren:
Als wir wieder am Auto waren zog ich meine Schuhe aus und bemerkte das ein Blutegel an meinem Finger klebte
 ... nach einem kurzen Schrei hab ich dann alle Kleider von mir geworfen und Benny musste erst mal alles untersuchen.
Auf der Innenseite meiner Hose klebte dann nochmal so ein ekliges Teil.

Naja nach diesem nicht gerade schönen Erlebnis fuhren wir weiter ... doch leider begleitete uns
das schlechte Wetter auch an diesem Tag.
Über Rathdowney ging’s dann auf Schotterpisten zum Queen Mary Fall. Dort leisteten wir uns dann den ersten Campingplatz Aufenthalt um endlich mal wieder richtig zu duschen.
Hier lebten unmengen von kleinen Papageien die sogar ... obwohl wild ... sehr zutraulich waren
und auch Futter annahmen ... und abends hüpften dann 2 Känguruhs an unserem Auto vorbei.

Am nächsten Morgen schauten wir uns erst mal den Wasserfall an ... hier an der Ostküste gibt es so viele Wasserfälle und tolle Nationalparks das man allein dafür locker 5 Monate einplanen müsste.

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Und weiter zu Australien Teil 2

 

 

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