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Die Fähre für Tunesien hatten wir gebucht, Bücher besorgt und uns total darauf gefreut endlich in die Wüste zu kommen, da kam der ernüchternde Anruf unserer Tierärztin ... Diddl hat die Titteruntersuchung nicht bestanden. Diese Untersuchung misst die Antikörper gegen Tollwut und ist nötig um wieder nach Europa einzureisen. Es kann zwar nachgeimpft und noch einmal getestet werden, aber dafür war nicht mehr genug Zeit.
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So haben wir uns dann notgedrungen umentschieden und haben die 3 Wochen in der Bretagne verbracht.
Von zuhause ging es erst mal über Stuttgart und Karlsruhe bis nach Ellingen, kurz vor der französischen Grenze, dort haben wir die erste Nacht auf einem Womo Stellplatz übernachtet.
Am nächsten Morgen ging es weiter über Hagenau, Saverne, Nancy und Bar le Duc, Richtung Reims. Irgendwo dazwischen haben wir dann auf einem kleinen Parkplatz unsere 2. Nacht verbracht bevor wir am nächsten Tag dann in Dieppe (Normandie) ankamen.
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Zwar waren wir jetzt endlich am Meer, aber gefallen hat es uns hier nicht. Dieppe ist eine riesige, hässliche Großstadt, die ewig Sucherei nach einem Stellplatz (den es laut unserem Buch gab) war am Schluß erfolglos. Ein paar Örtchen weiter in Ouville la Riviere fanden wir dann auf einem Bauernhof einen schönen, ruhigen Stellplatz.
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Um auch endlich die Steilküste zu sehen, machten wir uns auf ans Meer. In Veulettes sur Mer fanden wir wieder einen Stellplatz, hier verbrachten wir 2 Tage und warteten das Wochenende ab. Denn unser nächstes Ziel war Etretat mit seinen faszinierenden Felsbögen, doch dort wollten wir nicht am Wochenende unterwegs sein.
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Über Le Havre und die Brücke Pont de Normandie machten wir uns auf den Weg in den Süden. Diese Schrägseilbrücken sind wirklich faszinierend, da wird es einem richtig mulmig wenn es immer höher rauf geht.
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In Ouistreham, oberhalb von Caen fanden wir dann endlich einen Stellplatz, der war zwar komplett überfüllt mit Womo`s aber wir hatten keine Lust mehr weiter zu suchen, hier wurde auch nur übernachtet und am nächsten morgen ging es gleich weiter.
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Nach einer Marathon Fahrt bis nach St. Brieuc (ca. 290 km) stellten wir uns dann mal wieder auf einen Womo-Stellplatz in der Bucht Le Palus Plage. Hier kann man einen sehr schönen Pfad entlang eines Baches wandern und an der Küste den GR 34 (Wanderweg endlang der Bretagne, ca. 1.200 km lang) erkunden, was wir auch noch einige male in diesem Urlaub getan haben, wirklich sehr schön dort zu wandern.
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Am Tag darauf erkundeten wir auf kleinen Nebensträßchen die Küste und fanden dann auch tatsächlich einen kleinen schönen Kiesstrand mit einem etwas höher gelegenen Parkplatz auf dem wir endlich mal allein stehen konnten.
Hier hat es uns wirklich gut gefallen und wir waren auch hier auf dem GR 34 unterwegs um die Umgebung zu erkunden.
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Danach landeten wir dann wieder auf einem ziemlich überfüllten Stellplatz am Pointe de l’Arcouest, doch der Ausblick auf die vorgelagerte Insel Ile de Brehat und die vielen kleinen Felsinselchen entschädigt.
Am Abend konnten wir dann noch einen wunderschönen Sonnenuntergang bei Ebbe erleben, dafür hat es sich dann gelohnt.
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Der nächste Tag brachte nach längerem Suchen dann auch einen ruhigen Parkplatz, an der Küste oberhalb von Trequier, zwar neben ein paar Häuschen aber trotzdem schön gelegen.
Dank der Ebbe konnten wir hier einen schönen langen Strandspaziergang machen. Die Flut kam nur ca. 2-3 Stunden am Tag, ansonsten war immer Ebbe.
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Morgens bei regnerischem Wetter schauten wir uns dann Le Gouffre an, das in Felsen gebaute Haus. Wir waren ziemlich früh dran und so konnten wir uns ungestört diese tolle Landschaft anschauen.
Danach machten wir uns auf ins Landesinnere, laut unserem Reiseführer sollte es in Huelgoat super schön sein. Das Felsenmeer hat uns sehr gut gefallen, im Gegensatz zum Stellplatz in Huelgoat.
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Am nächsten Morgen machten wir uns wieder auf Richtung Meer und hatten dann auch Glück. Nach Douarnenez, Richtung Pointe du Raz kann man entlang der Küste kleine Sträßchen erkunden und eine führte dann in Pors-Piron an eine kleine Sandbucht.
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Den nächsten Abend verbrachten wir auf einem kleinen Parkplatz am Meer und hier konnten wir das erste mal abends am Lagerfeuer sitzen und die Sterne beobachten.
Den Surferstrand Pointe de la Torche schauten wir uns am nächsten morgen an, dort verbrachten wir dann auch den ganzen Mittag und schauten den Surfern zu, am Abend hatten wir dann am Kerity Plage einen sehr schönen Stellplatz fast für uns allein.
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Etwas oberhalb von Carnac haben wir dann nach langem Suchen einen tollen Parkplatz am Strand gefunden, eigentlich gesperrt für Womo`s (Nachtparkverbot), das hat die anderen aber nicht gestört. Hier verbrachten wir die letzten 2 Tage am Meer bevor es schon wieder langsam Richtung Heimat ging.
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Über Erdeven und Carnac, vorbei an den Hinkelsteinen wollten wir die Nacht eigentlich am Sumpfgebiet Parc naturel de Briere verbringen, doch das Wetter war so schlecht, das wir kurzerhand bis Blain weiterfuhren, dort schauten wir uns dann bei schönem Wetter das Schloß an und machten am Brest Nantes Canal einen kleinen Spaziergang.
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Die restliche Rückfahrt Angers, Orleans, Toyes, Nancy, ... war dann leider von schlechtem Wetter begleitet. In der Nähe von Orleans neben dem Canal de Orleans fanden wir einen ruhigen Nachtplatz inkl. Fischbeobachtung :-) und am Lac du Der-Chantecoq war dann unser letzter Nachtplatz bevor wir Deutschland erreichten.
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Unser Fazit:
Die Bretagne ist zwar landschaftlich sehr schön, aber für uns war alles viel zu überlaufen und vorallem sieht man hier das im Sommer die Hölle los sein muss, denn überall steht ein Verbotsschild nach dem anderen. Es war schön, diesen Teil Frankreichs mal gesehen zu haben, aber nochmal würden wir wohl nicht hin fahren.
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