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Die Karten und Bücher für Tschechien / Slowakei waren schon gekauft und studiert, als uns 2 Tage vor Abfahrt einfiel, das wir eigentlich viel lieber Meer und Strand hätten. Einfach eine Sommerverlängerung!
Kurzerhand wurde dann am Samstag eine Fähre für Montag 9 Uhr gebucht, schnell noch in den Buchladen ... Buch und Karte besorgen und schon konnte es los gehen.
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So da waren wir dann nach 5 Stunden Fährfahrt in Korsika.
Für die erste Nacht musste es dann leider gleich ein Campingplatz sein, da wir am Cap Corse nichts besseres fanden.
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Am nächsten Tag konnten wir uns dann mit den Küstenstraßen vertraut machen. Korsika ist sehr bergig und deshalb mussten die meisten Straßen in den Fels gemeisselt werden. Da kanns dann schnell mal eng werden wenn einem einer von den vielen Reisebussen entgegen kommt.
Am Marine d`Albo fanden wir dann unseren nächsten Nachtplatz, hier stehen zwar viele Fahrzeuge, aber trotzdem hat`s uns richtig gut gefallen und wir konnten ein ruhiges Plätzchen ergattern.
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Das Wetter war super, total warm und das Wasser genau richtig zum baden. Die Hitze ist uns dann wohl zu Kopf gestiegen und kurze Zeit später waren unsere Haare um einiges kürzer wie vorher, Bennys Haare fast nen halben Meter :-), aber die fallen ja eh schon von allein aus :-)
Das Ergebnis hat uns dann aber beiden gut gefallen. Hier ein paar Bilder vom Friseurstudio “Beach”, Werkzeug: Schere am Leatherman.
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Als wir dann abends unser Essen zubereiten wollten, fanden wir lauter angeknapperte Packungen: Mehl, Soßen, Brotbeutel, ...
Morgens haben wir uns noch gewundert warum da ein Loch im Brotbeutel war, aber das erklärte dann alles, wir hatten einen blinden Passagier, eine Maus!
Wie die da rein gekommen ist wissen wir bis heute nicht. Das Auto haben wir komplett durchsucht, aber gefunden haben wir sie nie und angeknappert war danach auch nichts mehr ... echt komisch.
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Am nächsten Tag ging es weiter durch grandiose Landschaft und über enge kurvige Küstenstraßen bis nach St. Florent.
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Von dort aus machten wir einen kleinen Abstecher ins Landesinnere, denn am Barrage de Padula gab es laut unserem Buch einen schönen Übernachtungsplatz.
Auf dem Weg dort hin machte Benny plötzlich eine Vollbremsung und drehte um ... er hatte Feuerwehrfahrzeuge entdeckt, die mussten natürlich sofort begutachtet und fotografiert werden. “Die Jungs wissen was gut ist” war dann sein Kommentar dazu.
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Über kleine Sträßchen ging`s weiter. Nur kurz waren wir auf der gut ausgebauten N 1197 bis uns ein Schild zum Campingplatz “U Paradiso” lockte. Dorthin führt nur eine 12 km lange Piste, für unseren Toyota war sie gut zu befahren.
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Doch als wir auf dem Campingplatz ankamen mussten wir nur mit dem Kopf schütteln ... unglaublich was sich manche Leute mit fast neuen Autos trauen. Viele sind diese Piste mit ihren normalen PKWs gefahren, wir haben immer wieder mal nen Unterfahrschutz, oder sonstige Teile vom Unterbau liegen sehen.
Leider haben wir total vergessen vom Campingplatz und dem traumhaft schönen Strand ein paar Bilder zu machen, wir haben vor lauter Hitze nur ans baden gedacht :-)
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Am nächsten Tag ging es dann die 12 km auf Schotter zurück und Richtung Calvi. Bis dorthin gibt es eigentlich keine Übernachtungsmöglichkeiten und wir hatten schon Angst das wir nichts richtiges finden würden, aber kurz vor Calvi zweigt eine unscheinbare Straße Richtung Meer ab und man steht fast allein an einem sehr schönen Strandabschnitt. Als wir dann baden gingen merken wir warum hier so wenig Leute zum baden her kommen. Die ersten paar Meter im Wasser muss man über große Wackersteine laufen und die sind klitschig und man kann sich dabei ganz schön weh tun, aber als wir dann drin waren war`s einfach nur noch super :-)
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Von hier aus gings auf der Küstenstraße weiter nach Galeria, dort sollte es eigentlich einen schönen Stellplatz geben, doch leider stellte es sich als Parkplatz neben der Straße heraus und dafür hätte man dann 15 Euro zahlen müssen.
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Wir machten dann nur eine Pause und einen Spaziergang mit unserem Diddl. Die Landschaft ist toll, aber der Platz hat uns überhaupt nicht gefallen. Deshalb machten wir uns auf in Richtung Porto. Die Strecke über den Col de Palmarella kam uns ewig vor.
Am Strand Playa de Caspio hatten wir mehr Glück, hier verbrachten wir dann die Nacht. Der Strand war wieder klasse und wir mussten natürlich sofort zur Abkühlung ins Meer hüpfen. Eigentlich war hier freies campen verboten, doch wir und noch 3 andere Fahrzeuge wurden glücklicherweise nicht vertrieben.
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Am nächsten Tag war die Fahrt nach nur ein paar Kilometer schon wieder vorbei. Am Strand Playa de Bussaglia hat es uns so gut gefallen, das wir gleich 2 Tage blieben.
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So und nach diesen 2 Tagen war dann die Glückssträhne mit dem guten Wetter vorbei, ab jetzt wurden wir täglich von teilweise heftigen Gewittern begleitet.
An einem Tag zählten wir 6 Gewitter nach einandern.
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Nach diesen erholsamen Tagen ging es weiter ins Landesinnere, damit wir langsam auf die Ostseite kommen, denn leider war schon der halbe Urlaub vorbei. Die Strecke von Porto nach Corte ist traumhaft schön, die Bergwelt ist einfach überwältigend und die Straßen oft abendteuerlich in den Fels gesprengt. Diese Strecke hat uns total gut gefallen.
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Und hier gibt es so viele wilde Hausschweine, echt der Hammer, da muss man aufpassen, die kommen aus allen möglichen Richtungen.
An den Picknickplätzen sind sie überall unterwegs und halten alles sauber :-), da braucht man keine Mülleimer mehr.
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Nach einer tollen Wanderung am Col de Vergio waren wir auf der Suche nach dem nächsten Nachtplatz.
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Doch leider wurden wir nicht fündig. In Corte waren wir kurz davor auf einen Campingplatz zu gehen, doch darauf hatten wir dann doch keine Lust und irgendwo auf der N200 Richtung Aleria stellten wir uns dann etwas abseits der Straße hin.
In der Nacht zogen dann mehrere Gewitter über uns hinweg und bescherten uns eine unruhige Nacht. Von Aleria aus ging`s nach oben, zwischen Bravone und Prunete am Strand Plage Fiorentine machten wir dann wieder einen Stop für 2 Tage, dort stand ein schweizer Ehepaar neben uns, mit den beiden haben wir uns gut verstanden, genauso wie unsere Hunde.
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20 km vor Bastia am Strand Marina di Sorbo verbrachten wir dann die letzten 2 Tage, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machen mussten.
Leider war das Wetter durchzogen von Gewittern, war das eine vorbei kam schon aus einer anderen Richtung das nächste. So viele Gewitter haben wir noch nie erlebt.
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Die Überfahrt mit der Fähre war klasse, richtig ruhig. Wir hatten schon Angst das wir in ein Unwetter rein kommen, doch da hatten wir richtig Glück.
Auf der Autobahn in Italien hörten wir dann plötzlich einen Knall. Der Spiegel auf der Fahrerseite hat sich gelöst und war weg.
Mit Klebeband hat Benny dann unseren kleinen Kosmetikspiegel als Ersatz befestigt. So kamen wir dann gut nach Hause.
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