Panorama

 

Vorher:

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Nachher:

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Umbauzeitraum:
Anfang: 03/2009 - Ende 2010

Da ist er nun ... mein neues Projekt, daraus soll ein richtig
schönes Expeditionsmobil werden, das so kompakt und leicht wie möglich wird!
Um Gewicht zu sparen, soll sehr viel aus Aluminium gebaut werden, wie z.B. Tanks,
Dachträger und natürlich der Wohnaufbau.
Der Aufbau wird folgende Aussenmaße haben: 4,30 m lang, 2,36 m breit und 2 m hoch

Mich hat es einfach wieder zu den “GROßEN” zurück gezogen, deshalb musste ein Neuer her.

Aber nun möchte ich ihn euch erstmal vorstellen:
Mercedes 1017 AF, Baujahr 1978, 23.000 km,
5,6 l Hubraum mit 168 PS, technisch zul. Gesamtgewicht 12 to,
abgelastet auf 7,5 to, Leergewicht ohne Aufbau ca. 5,4 to

Die Arbeiten haben auch schon begonnen.
Es sind gleich mal andere Räder und Felgen drauf gekommen (Michelin XZL 365/85 R20,
 10.00 x 20 Springringfelgen).
Der Aufbau wurde entfernt und demnächst wird alles ausgebaut was nicht mehr
benötigt wird. Der Rahmen bekommt dann noch eine gründliche Wäsche und ein
bisschen neue Farbe.

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Es sind jetzt einige Umbauten bzw. Ausbauten von Teilen die nicht mehr benötigt werden gemacht.
In so einem Feuerwehrfahrzeug sind unzählige unnötige Kabel, Schalter, Relays, Luftdruck- und
Hydraulikleitungen verbaut, die erst mal entfernt werden müssen und die mehr Zeit in Anspruch nehmen wie gedacht.

Nach langem Hin und Her hab ich mich dann doch entschieden die Rotzler Seilwinde
auszubauen, da sie ca. 450 kg wiegt.

Der Rahmen wurde um 58 cm gekürzt, somit ergibt sich eine Fahrzeuglänge von 6,15 m, die Druckluftkessel nach innen verlegt um Platz für die Tanks zu schaffen, dann musste noch ein neuer Auspuff geschweißt werden, da der Alte durch den Umbau der Druckkessel keinen Platz mehr hatte.

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Der Grundrahmen samt der Vierpunktlagerung ist auch so gut wie fertig.

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Die Dieseltanks machen auch schon Fortschritte, aber ich kann euch sagen, ich hab langsam keinen Bock mehr auf Schweißarbeiten vorallem bei der Hitze, leider sind sie noch lang nicht fertig, es müssen ja noch die Staukästen, die Treppe mit Auszug, der Batteriekasten, die Vierpunktlagerung, der Dachträger, und noch so viel mehr geschweisst werden, bevor ich überhaupt mal an Koffer bauen denken kann.

Hier nun ein paar Bilder von den Tanks:

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Ich könnte mir ja die ganze Arbeit sparen und einfach Tanks kaufen, aber ich möchte jeden verfügbaren Platz nutzen und die Tanks passgenau bauen, vorallem möchte ich nicht das die Tanks zu weit nach unten hängen, da die meisten Tanks immer eine Höhe von 56 cm haben und dadurch die Bodenfreiheit beeinträchtigt wird. Ein zusätzlicher Vorteil ist, das ich die Tankstutzen genau da platzieren kann wo ich sie brauche.
Das Fassungsvermögen der beiden Tanks beträgt ca. 800 Liter.

Nachdem die Tanks fertig sind, geht es mit den Staukästen, dem Abwassertank, ... weiter.

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Die hinteren Staukästen, der klappbare Batteriekasten und der Abwassertank sind nun auch fertig.
Auf den Bildern schlecht zu erkennen, der Abwassertank sitzt hinter dem Staukasten (unter der Treppe). Ihr seht ihn auf dem 4. Bild unten, der mit den 3 Einfüllstutzen, 2 sind für die Duschwanne und 1er für die Spüle im Küchenbereich.
Die hinteren Staukästen sind fast schon ein wenig zu groß ausgefallen, aber sie sind so gebaut, damit ich in der rechten Staubox 3 x 6 kg Gasflaschen rein bekomme und in der rechten 2 x 20 Liter Kanister und noch sonstige Schmutzsachen, wie Öl, Fettpresse, usw.
Der Batteriekasten hat gleich einen sogenannten Natoknochen bekommen, der dazu dient, die Elektrik lahm zu legen bzw. das entladen der Batterien bei längeren Standzeiten zu verhindern.

Hier gleich ein paar Bilder.

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Auch die Treppe ist fertig, sie ist unter dem Hilfsrahmen befestigt und auf Rollen gelagert,
damit sie leicht ausgezogen werden kann.
Ich habe sie freitragend gebaut, damit bekomme ich keine Probleme, egal bei welchem
Untergrund und es erspart das lästige Steine unterlegen.

Was soll ich noch lang erklären, schaut euch einfach die Bilder an, hier haben wir den Auszug
demonstriert und unser Diddl hat die Treppe dann gleich mal getestet und ist dabei Model
gestanden :-) .

Auch der Gepäckträger inkl. Astabweiser ist nun fertig. Die Sandblechhalterung wurde dann auch gleich integriert, so gefällt er uns jetzt richtig gut, nur die Farbe stört noch.

Jetzt geht es ans zerlegen, damit ich die ganzen Halterungen von den Tanks, usw. verzinken
lassen kann.
Danach werde ich das Führerhaus in Angriff nehmen und dann endlich den Kabinenaufbau.

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Nun sind die ganzen Teile verzinkt bzw. lackiert, genauso wie der Rahmen und es ist auch schon wieder alles zusammen gebaut. Natürlich wurden dann auch noch gleich andere Kleinigkeiten erledigt, wie Bremstrommeln runter, alles reinigen, schmieren, usw. Danach ging es an den Durchgang Führerhaus / Wohnkabine.

Das Führerhaus hab ich so ziemlich zerlegt, damit ich überall zum lackieren hin komme und nach tagelangem schleifen konnte dann auch endlich lackiert werden.

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Die Sandwichplatten von der Fa. Ackermann hab ich vor kurzem abgeholt und sicher eingelagert bis sie endlich verbaut werden können. Hier muss ich die Fa. Ackermann loben, die Qualität ist sehr gut, der Preis passt auch und beim verpacken und verzurren auf dem Autotrailer haben sie sich auch richtig Mühe gegeben.

Nach unserem 2 wöchigen Korsika Urlaub ist natürlich auch wieder einiges passiert.

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Das Führerhaus war ja schon lackiert, jetzt kamen noch die Türen und ein paar Kleinteile dran.
Auch die Sitze und die Elektrik hab ich eingebaut, der Gepäckträger kam wieder an seinen Platz und jetzt ist das Fahrgestell so gut wie fertig.
Ein paar Kleinigkeiten, wie Türen zusammen bauen, ... müssen noch erledigt werden und dann kann ich endlich mit der Kabine anfangen, darauf freu ich mich schon wie ein kleines Kind :-)

Sooo ... jetzt hab ich mit der Kabine begonnen, erst mussten noch die letzten Löcher in den Grundrahmen gebohrt werden damit die Kabine mit dem Hilfsrahmen verschraubt werden kann, dann ging der Hilfsrahmen zum feuerverzinken, bis er fertig war konnte ich schon die Bodenplatte vorbereiten und lackieren, die Wanne in der Bodenplatte ist für den Wassertank bestimmt, damit ist dann alles auch auslaufsicher,
falls der Tank mal ein Leck hat.

Für den Kabinenbau hab ich extra einen Autotrailer gekauft, auf dem ich die Kabine bauen kann.
So ist die Kabine beweglich. Steffi`s Vater hat mir dann angeboten die Kabine bei ihm in der beheizten Halle zu bauen, darüber bin ich sehr froh, da ich langsam richtige Platzprobleme in meinem Stadel habe,
bei der riesigen Kiste :-))

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Die Holzrahmen die ihr auf den Bildern seht, werden nachher mal die Tür- und Klappenprofile und in die Sandwichplatte eingelassen, somit sind die Tür und die Klappen völlig plan mit der Aussenhaut und es sieht nachher bestimmt auch toll aus wenn man die vielen Schichten der Multiplex Platte sieht, auch die Seitzfenster werden mit Hilfe eines
Z-Profils versenkt.

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Die Duschkabine wurde aus 30 mm Alu Sandwichplatten gebaut, die Tür- und Eckprofile dafür sind aus pulverbeschichtetem Alu.

Die Duschwanne ist aus 2 mm Alu geschweißt und hat 2 Abläufe. Das ganze wird mit einer Lattenrost ähnlichen Holzkonstruktion ausgelegt, die dann auch heraus genommen werden kann.

Die Türrahmen und Klappen sind nun endlich soweit fertig, ich hab sie 4 mal mit Bootslack gestrichen und davor haben wir sie noch ein bisschen mit Brandzeichen verziert, das hat uns bei unserem Toyo schon total gefallen.

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Der Innenausbau hat mittlerweile gute Fortschritte gemacht, bin länger nicht zum aktualisieren gekommen, da ich jeden Tag bis in die Nacht hinein arbeite.
Als erstes habe ich den PVC Boden verlegt und danach das Bett gebaut, weiter ging es mit der Küchenzeile und parallel dazu hab ich noch die Heizung eingebaut und Heizungsrohre verlegt und gelötet. Aber dazu später mehr. So jetzt erst mal ein paar Bilder vom Ausbau.

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Als dann der Ausbau soweit fertig war, musste alles wieder raus zum beizen und lackieren.
Die Küchenplatte habe ich mit Resopal beschichtet.
In der Küchenzeile oben rechts kommt noch der Bachofen rein, den ich leider zurück schicken musste da er beschädigt angekommen war. Der 2. Wasserhahn mit dem Schlauch ist fürs Trinkwasser gedacht, da dort der Katadyn Filter vorgeschaltet wird.

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So und nun zur Heizung:
Ich habe mich für eine Wasserheizung entschieden, da sie sehr viele Vorteile mit sich bringt, z.B. sehr leise, ist besser für den Dauerbetrieb geeignet, Warmwasserboiler wird damit geheizt, .......
Auf den Bildern seht ihr den Boiler mit den ganzen Anschlüssen und Kugelhahnen, mit den Kugelhahnen kann ich z.B. nur den Boiler heizen oder die Heizkörper, ich kann aber auch den Motor damit vorwärmen.

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Auf den 2 letzten Bildern seht ihr die Ebersbächer Heizung mit 5 kW inkl. Höhenkit, da diese Heizungen laut Ebersbächer nur bis zu einer Höhe von 1.500 m funktionieren, braucht man diesen Höhenkit, damit gehts dann bis auf eine Höhe von ca. 3.000 m. Bei Webasto wurde mir gesagt, das die Heizung bei 1.500 m schlapp machen und es keine Höhenkit dafür gibt.

Der rote Tank auf den Bildern ist in erster Linie die Kraftstoffversorgung für die Heizung, denn es bringt ja nichts wenn die Heizung bei -20 °C schlapp macht weil draussen der Diesel versulzt und als 2. dient der Tank noch als Reserve falls der Diesel in den Aussentanks versulzt, so kann ich doch noch weiter fahren.
Der Tank hat ein Fassungsvermögen von 42 Liter, ist aus dem Bootsbedarf und wird zwischen die Rücklaufleitung vom Motor geklemmt, wenn der Tank voll ist läuft es über den Überlauf wieder zurück in die großen Tanks, somit ist der Tank immer randvoll und muss nie befüllt werden und ich hab immer sauberen Sprit für die Heizung, da der Diesel ja schon alle Filter im Motor durchlaufen hat.

Auf dem 5. Bild seht ihr den Heizkörper in den ich unten Links einen Heizstab eingeschraubt habe, den bekommt man in jedem Baumarkt und ist echt klasse, wenn man Strom (230V) zur Verfügung hat kann man damit den kompletten Wasserkreislauf heizen und muss die Heizung nicht extra einschalten sondern nur die ggf. die Umlaufpumpe laufen lassen, damit sich das heisse Wasser in den Leitungen verteilt.

Danach wurde dann erst mal das Dach drauf gemacht, damit beim weiteren Ausbau der Hochschrank angepasst werden kann.

Zwischenzeitlich hab ich dann auch noch die Fenster Z-Rahmen eingepasst, damit die Fenster später versenkt sind und nicht überstehen.

Nachdem das Dach drauf war haben wir dann die Aluwinkel aussen mit Sika aufgeklebt. Die Verstärkungskappen habe ich schon vorher geschweisst und musste sie nun nur noch auf die Ecken kleben.

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Auch der Innenausbau hat Fortschritte gemacht. Die Sitzgruppe, der Hoch- und Hängeschrank sind so gut wie fertig, jetzt muss dann bald alles wieder raus, zum lackieren.
Die Wasserversorgung ist auch fast fertig und backen könnten wir theoretisch auch schon :-),
der Backofen ist drin.
Genauso hab ich noch einiges an der Elektrik gemacht.
So wie es aussieht wird die Kabine dann Ende März auf unseren 1017 montiert und dann gehts hoffentlich gleich zur ersten Testfahrt.

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Unseren Wassertank haben wir nach Maß anfertigen lassen, er hat insgesamt 380 L Fassungsvermögen und wird unter dem Bett in einer Art Wanne versenkt, somit spart man einiges an Platz, der Tank kann nicht verrutschen und falls irgendwann mal Wasser auslaufen sollte (was wir natürlich nicht hoffen) läuft dieses dann über die Wanne ab..

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Die Lackierung des Koffers habe ich jetzt auch endlich hinter mich gebracht.
Lackieren hasse ich eigentlich, aber es muss nun mal sein und nun sieht er richtig gut aus.
Nun geht es endgültig ans zusammen bauen, die Fenster sind drin und die schwarzen Sika Fugen sind auch gezogen. Nun noch die Schlösser und ein paar andere Kleinigkeiten und dann können wir bald Hochzeit feiern, dann bekommt der Koffer endlich seinen Platz auf unserem Mercedes.

Auch die Sitzpolster sind in Arbeit und werden hoffentlich noch dieses Wochenende fertig.

Am 17.03.2010 haben wir dann tatsächlich die Hochzeit vollzogen und nun ist der Koffer drauf. Es ging ganz schön knapp her, als wir den Koffer aus der Halle holten, die Montage dauerte ca. 1 Stunde und wir waren froh als alles ohne Probleme geklappt hatte.
Jetzt fehlen nur noch ein paar Anbauteile und das lackieren von 2 kleineren Hängeschränken und dann wäre er fast fertig.

Ja gut, fertig wird man nie, man hat wahrscheinlich immer was zu ändern oder schrauben.
Aber jetzt ist er auf jeden Fall mal so gut wie reisefertig.

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